

Feier ohne
Einladung
Mehr als 400
illustre Gäste
aus der
üblicherweise zu
solchen Anlässen
so genannten
Stadtgesellschaft
sind am morgigen
Samstag
eingeladen, der
feierlichen
Grundsteinlegung
für die nunmehr
dritte Moschee
in
Frankfurt-Hausen
beizuwohnen.
Nachdem der mit
dem Titel
"Moscheebaugeneralsekretär"
ausgestattet
Anführer des
schiitischen
Moscheebauprojektes
des
Bauträgervereins
"Hazrat-e Fatima
Zehra Moschee
e.V." in der
Presse
ankündigte, als
Zeichen der
guten
Nachbarschaft
und mit Ausnahme
"militanter
Anti-Islamisten"
auch bislang
kritisch
eingestellte
Hausener Bürger
einzuladen,
beobachteten
viele der gerade
mal 6.500
Anwohner ihre
Briefkästen
genauer als
sonst - aber
offenkundig
umsonst. Bislang
nämlich -einen
Tag vor der
Grundsteinlegung
also- hält sich
die Zahl der
bekanntgewordenen
Einladungen mit
1 (i.W. Eins) in
überschaubaren
Grenzen und hebt
in der logischen
Folge die Zahl
der als
"militant"
eingestuften "Anti-Islamisten"
auf stattliche
6.499.
Ob dieser nun
exklusiv und
einsam
eingeladene
Vermieter von
Gewerbeimmobilien
in Hausen morgen
tatsächlich der
Einladung folgt
ist hingegen
ungewiß und zwar
genauso wie der
zeitliche Ablauf
der großen
Feier. Man
möchte offenbar
unter sich
bleiben und den
Pöbel
-Entschuldigung-
den gemeinen
Hausener Bürger
eher nicht sehen
und dabeihaben.
Die Gefahr
scheint zu groß,
daß sich unter
die feierlichen
Ansprachen und
Jubelgesten doch
auch kritische
Stimmen hörbar
melden könnten,
oder das
Gruppenfoto für
die motivierten
Fotografen der
feiernden
Lokalpresse
verunstalten.
Stichwort
Lokalpresse:
seit geraumer
Zeit herrscht in
deren Reihen
eisernes
Schweigen, was
wohl als Zeichen
für zu
erwartende
Großreportagen
des dann schon
zurückliegenden
Grundstein-legungsereignisses
gewertet werden
kann.
Schützenhilfe
für hungrige
Leser kommt
indes aus dem
Iran. Auf dem
deutschsprachigen
Angebot des
iranisch-islamischen
Revolutionsführers
freut man sich
verständlicherweise
auf die
Errichtung
schiitischer
Gebets- und
Versammlungshäuser
im fernen
Deutschland, die
der islamischen
Revolution des
Ayatollah
Khomeini gewogen
sind:
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Islamic Republic
of Iran
Broadcasting:
Frankfurt/Teheran
(IRIB) - Am 13.
Juni soll im
Frankfurter
Stadtteil Hausen
der Grundstein
für die
Fatima-Zahra-Moschee,
das zweite
schiitische
Gotteshaus nach
dem Islamischen
Zentrum Hamburg
(IZH), gelegt
werden.
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Wenn das kein
Grund zum Feiern
ist !
Etwas kritischer
und wesentlich
näher am Puls
der Bevölkerung
berichtet ein
Ausreißer
innerhalb der
schweigsamen
Presse,
namentlich ein
Korrespondent
des Deutschen
Depeschendienstes
(ddp):
Grundsteinlegung
- Moschee-Neubau
in
Frankfurt-Hausen
bleibt Aufreger:
(ddp-rps)
Berlin: Freitag,
den 12. Juni
2009
Bis auf einige
militante
antiislamische
Aktivisten habe
der
Fatima-Verein
alle Gegner des
Moschee-Neubaus
zur
Grundsteinlegung
eingeladen. Ein
«Neuanfang»
solle versucht
werden, sagt der
Sprecher der
Fatima-Gemeinde.
Das rund drei
Millionen Euro
teure Gebets-
und
Gemeindezentrum
werde ein
offenes Haus
sein. Doch es
sieht nicht so
aus, dass
Kaymakci am
Samstag auch
ehemalige
Kontrahenten
unter den Gästen
begrüßen kann.
«Ich kenne
niemanden von
der Initiative,
der eine
Einladung
bekommen hat»,
sagt Karl-Heinz
Steinbach von
der
Bürgerinitiative
gegen die
Moschee. Der
63-jährige
Karosseriebaumeister
aus Hausen ist
der Einzige der
Protestgruppe,
der sich noch
namentlich
äußern will.
«Die meisten von
uns haben die
zurückliegenden
Auseinandersetzungen
zermürbt», räumt
er ein. Von der
Politik der
Stadtverwaltung
fühle er sich
allein gelassen.
«Auf Seiten der
Stadt betonen
jetzt alle die
friedliche
Stimmung hier»,
sagt Steinbach.
«Aber es ist
eher
Resignation.»
Die Feier am
Samstag dürfte
somit weniger
diskursiv über
die Bühne gehen,
als es der
Fatima-Gemeinde
vielleicht lieb
ist. Einige
Ladenbesitzer in
der Hausener
Altstadt -
genannt werden
möchte keiner -
erwarten
zukünftige
Konflikte eher
zwischen den
islamischen
Bevölkerungsgruppen
selbst.
«Das ist dann
unsere dritte
Moschee hier»,
sagt ein älterer
Marokkaner, der
in einem
neueröffneten
Dönershop in
Hausen auf sein
gefülltes
Fladenbrot
wartet, und fügt
dann hinzu: «Und
die zweite
schiitische.»
Als Sunnit
besuche er jeden
Freitag die
Abubakr-Moschee
in der Hausener
Altstadt.
«Bisher hatten
wir da nur ein
Parkplatzproblem»,
fährt er fort.
Dann bricht er
ab, nicht nur
weil sein Döner
kommt. «Andere
Probleme können
wir hier auch
nicht brauchen»,
sagt er noch.
Die schmucke
Abubakr-Moschee
liegt nicht weit
vom Dönerladen.
«Im Moment kommt
es manchmal zu
angespannten
Situationen
zwischen
Sunniten und
Schiiten hier»,
sagt der
Abubakr-Vorbeter.
Umso wichtiger
sei ihm, dass
auch Mitglieder
seiner Gemeinde
am Samstag auf
der -
schiitischen -
Feier dabei
seien. «Denn wir
glauben alle an
einen Gott.
Sunniten,
Schiiten und
Christen.» Auch
die koptischen
Christen wird
der Vorbeter
damit gemeint
haben: direkt
neben der
künftigen
Fatima-Moschee
steht Hessens
einzige Kirche
der orthodoxen
Kopten.
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Immerhin hat der
sehr gut
recherchierende
und hoffentlich
nicht bald
arbeitslose
Journalist
aufgespürt, was
neben dem
wachsenden
Gefühl der
Überfremdung den
angestammten
Hausenern blüht,
verordnet durch
eine
schwarz-grüne
Stadtregierung.
(aktuelle
Straßenszenen in
Frankfurt-Hausen
zur Mittagszeit
vor der
Ellerfeldschänke)


Neben der
Überstrapazierung
der in den
letzten Jahren
eindeutig
vollbrachten
Integrationsbemühungen
Hausener Bürger
im Hinblick auf
zwei bereits
bestehende
Moscheen, werden
schwere
Konflikte aus
den
Herkunftsländern
der
Zugewanderten
auf die
Schultern der
Hausener Bürger
geladen, während
die
Stadtregierung
und die
Protagonisten
von Toleranz
ohne Grenzen das
Ganze aus der
Ferne
beobachten, um
dem
soziokulturellen
Experiment
Erkenntnisse für
die Zukunft
abzugewinnen.
Die Verlierer
hierbei sind die
Hausener Bürger,
denen einmal
mehr nur
Resignation und
der bekannte
Ausspruch der
Grünen
"Integrationsdezernentin"
Dr. Nargess
Eskandari-Grünberg
bleibt: "Wenn's
Ihnen nicht paßt
(mit der dritten
Moschee), dann
ziehen Sie doch
weg !".
In diesem Sinne:
FROHES FEST !